Persönliches

Über mich

 

Geboren 1963 in Rüsselsheim/Deutschland, lebe ich heute aus beruflichen Gründen in Bangkok/Thailand. Ich bin verheiratet und habe einen erwachsenen Sohn.

Durch meinen Beruf als Vertriebsingenieur in der Automobilzulieferindustrie bin ich schon in vielen Industrieregionen der Welt herumgekommen und in diesem Zusammenhang auch seit einigen Jahren als Expat in Südostasien ansässig, zuerst in Changchun, dann in Shanghai und jetzt eben in Bangkok. Faszinierend und fordernd zugleich ist es hier, so ganz anders als zuhause. Eine wirkliche Bereicherung!

Übrigens, der Titel meiner Site, "tschue-an", ist der Name, denn mir meine chinesischen Kollegen nach einem feucht-fröhlichen Geschäftsessen gegeben haben. "Tschü" ist ein klassischer chinesischer Dichter und "An" bedeutet Frieden.

Und so langsam trete ich auch in einen Abschnitt meines Lebens ein, in dem manche Dinge etwas nach hinten rücken, einen Teil ihrer Wichtigkeit verlieren. Die Ziele im Job sind annähernd erreicht, das Haus weitgehend gerichtet, der Nachwuchs fast flügge.

Die Aufmerksamkeit erhalten, die sie verdienen, aber in den letzten Jahren aufgrund der Umstände nur teilweise bekommen konnten, sollen nun auch andere Punkte: der eigene Partner, die eigene Gesundheit und die Achtsamkeit mit sich selbst. Und es gehören dazu die Hobbies, die ich wegen anderer Prioritäten vorher nicht intensiv pflegen konnte, nach denen meine Sehnsucht aber nie ganz weg war.

Fotografieren und schreiben gehören dazu, reisen und kreativ sein sowieso. Faibles übrigens, die ich schon seit meiner Kindheit habe und mit denen ich mich heute in meiner Website auseinandersetzen möchte.

Gemäß dem arabischen Sprichwort „Wer lebt, sieht viel. Wer reist, sieht mehr“ fotografiere ich digital mit meiner Nikon die Dinge, die mich interessieren und schreibe mit Bleistift auf Papier die Gedanken nieder, die mir dabei in den Sinn kommen.

Reisen an sich sehe ich als eine Art Expedition, als Entdeckungsreise. Nicht nur geht es mir dabei um äußere Eindrücke, sondern darum, mich persönlich weiterzuentwickeln, fester zu werden im Gefühl, ein Teil der Weltgemeinschaft zu sein.

Es ist mir klar, dabei Privilegien zu haben: ein verständnisvolles familiäres Umfeld und Früchte einer Politik der letzten Jahrzehnte in Europa, die Stabilität, Bildung und umfassende Möglichkeiten für jeden schuf.

Wenigstens etwas davon versuche ich auf meinen Reisen weiterzugeben, indem ich die örtliche Wirtschaft bevorzuge, kein postkoloniales Verhalten an den Tag lege und den ökologischen Fußabdruck so klein wie möglich halte.

Konkret bedeutet das für mich:

- So weit wie möglich tolerant zu sein.

- Wo es geht, öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen.

- Nicht nur die touristischen Hotspots zu besuchen.

- In lokalen Restaurants zu essen und die internationalen Fastfood-Ketten zu meiden.

- Bei Touren und Besichtigungen auf die Hilfe von lokalen Guides zurückzugreifen.

Seitenstraßen und abseitige Orte bergen oft Überraschendes; Reiseführer und Internet geben tausende von Anregungen. Einige davon finden Sie übrigens auch auf meinen Seiten. Falls Sie an weiteren Details interessiert sind, schicken Sie mir doch einfach eine Nachricht unter hobojam63(et)yahoo.com, ich freue mich darüber!

Sind Sie jetzt ein wenig neugierig geworden? Genau das wollte ich erreichen!


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